Primera Division Saisonrückblick 2017/18

Primera Division Saisonrückblick 2017/18

Meister: FC Barcelona

Champions League Teilnehmer: FC Barcelona, Atletico Madrid, Real Madrid, FC Valencia

Spieler der Saison: Lionel Messi

 

Fans der Primera Division sind einen Zweikampf an der Spitze de La Liga gewöhnt. In der Saison 2017/18 war das allerdings anders. Es gab nur den FC Barcelona. Die „blaugrana“ haben mit 28 Siegen und nur einer Niederlage die Saison dominiert. Das Torverhältnis lag bei 99 zu 29. Damit kamen die Katalanen zu einem Torverhältnis von 70. Zum Vergleich: Die Mannschaft mit dem zweitbesten Torverhältnis hat „nur“ einen Wert von 50.

Die Dominanz des FC B.

Toptorschütze und Garant für den Erfolg war wieder einmal Lionel Messi. Mit 34 Toren steuerte Messi den größten Anteil zur Meisterschaft bei. Ihm folgt mit 25 Toren Luis Suarez. Einen weiteren Schub gab der zur Winterpause für 125 Mio. € nach „Barça“ gewechselte Philippe Coutinho (26). Der Brasilianer hat einige lustlose Spiele der Barcelona-Elf mit Einzelaktionen entschieden. Die einzige Niederlage wurde im vorletzten Spiel der Saison gegen UD Levante (5:4) kassiert. Zu dem Zeitpunkt war man jedoch schon Meister und die meisten Spieler hatten wohl schon die FIFA-Weltmeisterschaft 2018 in Russland im Kopf. Hinzu kommt der Erfolg im Copa del Rey: Im Finale wurde der FC Sevilla mit 0:5 geschlagen und die Saison mit dem Double beendet.

Real enttäuscht in der La Liga

Für den großen Konkurrenten aus Madrid lief es derzeit nicht so gut. Real Madrid hat zwar die Champions League zum dritten Mal in Folge gewonnen und einen schwer zu erreichenden Rekord aufgestellt. In der Primera Division haben die „Los Galácticos“ jedoch enttäuscht. Nur 22 Siege und 6 Niederlagen haben nur für 76 Punkte und den dritten Platz gereicht. Viele unnötige Punkte wurden liegen gelassen. Der Erfolgsgarant Cristiano Ronaldo hatte mit einigen Formtiefs zu kämpfen. In „La Liga“ hat Cristiano „nur“ 26 Tore geschossen – für erfolgsverwöhnte Fans fast schon eine kleine Katastrophe. Abgesehen vom Sieg im „Königspokal“ war das für Real Madrid eine verkorkste Saison. Prompt wurde auch ein neuer Trainer vorgestellt und neue Spielertransfers wurden angekündigt.

Atlético gewinnt Stadtrivalität

Mittlerweile nicht mehr überraschend, wurde Stadtrivale Atlético Vize-Meister. In jahrelanger Arbeit hat Diego Simeone, Trainer der Madrilenen, eine konkurrenzfähige Mannschaft geformt und seine „Los Colchoneros“ zur dritten Macht im spanischen Fußball gemacht. Atlético Madrid hat insgesamt 79 Punkte gesammelt. Wichtigster Faktor im Spiel der Madrilenen war mit 29 Liga Toren wieder einmal der Franzose Antoine Griezmann (27).

Valencia wieder in der CL

Neben den „üblichen Verdächtigen“ bzw. feststehenden drei hat sich der FC Valencia als vierte Mannschaft für die Champions League qualifiziert. Nach jahrelanger Abstinenz in der Königsklasse, möchten sich die „Fledermäuse“ wieder im europäischen Geschäft etablieren. Dafür muss allerdings einiges mit dem Kader passieren.

Deutliche Absteiger der Saison 2017/18 sind Deportivo La Coruña (29 P.), UD Las Palmas (22 P.) und FC Málaga (20 P.). Sechs bzw. fünf Siege war für die letzten drei einfach zu wenig.

Iniesta und Torres verabschieden sich

In der Primera Division sind nicht nur wegen der Absteiger Tränen geflossen. Atletico Legende Fernando Torres (34) und FC-Barcelona-Ikone Andres Iniesta (34) verlassen ihre Clubs. Iniesta wechselt nach Japan zu Vissel Kobe. Wohin es Torres führt, ist noch unbekannt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die spanischen Clubs in der nächsten Saison aufstellen. Einige Namen schwirren schon durch die Luft. Griezmann wird wieder vom FC Barcelona begehrt. Real Madrid giert es nach Neymar. Atlético wird wahrscheinlich auf dem Stürmer-Markt aktiv. Zurzeit sind das aber nur Gerüchte. Konkrete Schritte für Top-Transfers werden wohl nach der Fußball-WM gemacht. Die Erfahrung zeigt uns aber: wer neben der Liga auch die Champions League gewinnen möchte, darf nicht sonderlich sparen. Und im Sparen waren die spanischen Vereine nie besonders gut.

 

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