Primera Division: Erstarkt Real durch Zidane erneut oder hat Barcelona die Nase vorn?

Neuerungen

Nach einer desaströsen Saison für Real Madrid soll Zinedine Zidane die Königlichen zurück in die Erfolgsspur bringen. Nach drei Champions League Titeln wollte der Weltfußballer eigentlich eine Pause einlegen, doch nicht einmal ein Jahr nach seinem Rücktritt ist er erneut gefordert.
Nach der 2018/19 Saison waren es FC Girona, SD Huesca und Rayo Vallecano, die sich aus der höchsten spanischen Spielklasse verabschieden mussten.
Ersetzt werden die drei Teams durch RCD Mallorca, FC Granada und CA Osasuna. Die drei Aufsteiger setzten bei ihren bisherigen Transfers nicht auf einzelne, große Namen, sondern auf kleine Verbesserungen am bestehenden Kader.
Bei Mallorca werden in der nächsten Saison Ante Budimir und Igor Zlatanovic auf Torjagd gehen. Die beiden Stürmer vom Balkan wurden für insgesamt 3,5 Millionen Euro verpflichtet. Außerdem konnte der spanische Mittelfeldspieler Aleix Febas ablösefrei von Real Madrid B verpflichtet werden. Nennenswerte Abgänge gibt es keine.
Bei Granada sind Darwin Machis und Domingos Duarte die wichtigen Neuzugänge. Der Flügelstürmer und der Verteidiger werden den Kader an wichtigen Stellen verstärken. Auch bei Granada gibt es keine wichtigen Abgänge.
CA Osasuna verstärkte sich von den drei Aufsteigern am meisten. Ruben Garcia konnte von Levante verpflichtet werden, Chimy Avila kam für 2,7 Millionen Euro von San Lorenzo aus Argentinien, Marc Cardona wurde vom FC Barcelona für 2,5 Millionen Euro geholt. Nennenswerte Abgänge gibt es auch in Osasuna nicht.
Celta Vigo, das in der letzten Saison sehr unterdurchschnittlich abschnitt und nur knapp dem Abstieg entgehen konnte, verstärkte sich kräftig. Denis Suarez vom FC Barcelona und Santi Mina, sowie Jorge Saenz vom FC Valencia verstärken das Team durch Transfers innerhalb der Liga. Zudem wurde Joseph Aidoo für 8 Millionen Euro von KRC Genk verpflichtet. Der Mittelstürmer Maxi Gomez wurde für 14,5 Millionen an den FC Valencia verkauft.
Real Betis konnte in der letzten Saison einen starken zehnten Platz belegen und hat sich weiter verstärkt. Giovanni Lo Celso kam für 22 Millionen von PSG, Nabil Fekir konnte für knapp 20 Millionen Euro verpflichtet werden. Dazu kommt eine Leihe des spanischen Flügelspielers Pedraza, der von Villareal nach Sevilla wechselt.
Real Sociedad konnte den Dortmunder Stürmer Alexander Isak verpflichten, der FC Sevilla schlug mit Jules Kounde, Diego Carlos, Munas Dabbur, Lucas Ocampus und weiteren Verpflichtungen im Gesamtwert von 124 Millionen Euro kräftig zu. Pablo Sarabia, Quincy Promes und Luis Muriel verließen dafür Sevilla.
Der FC Valencia verpflichtete bisher Jasper Cillessen vom FC Barcelona, Maxi Gomez von Celta Vigo und Denis Cheryshev vom FC Villareal. Der Torhüter Neto und der Stürmer Simone Zaza sind bedeutende Abgänge.
Der Vorjahres-Zweite Atletico Madrid konnte nach dem schmerzhaften Abgang von Topstar Antoine Griezmann in Richtung Barcelona kräftig zuschlagen. Der Königstransfers der Rojiblancos ist ohne Zweifel Joao Felix. Das portugiesische Megatalent kam für 126 Millionen Euro in die spanische Hauptstadt. Auch Marcos Llorente, Kieran Trippier, Felipe und Mario Hermoso sind wichtige Neuzugänge. Neben Griezmann gehen Atletico Lucas Hernandez an den FC Bayern und Rodri an Manchester City verloren. Bei den Ablösesummen von 80 und 70 Millionen Euro ist das aber wohl zu verkraften.
Real Madrid scheint es ernst zu meinen in dieser Saison, zumindest den Transfers nach zu urteilen. Eden Hazard, Luka Jovic, Eder Militao, Ferland Mendy und Rodrygo sind bisher bei den Königlichen eingetroffen, Paul Pogba soll noch auf dem Wunschzettel stehen. Mateo Kovacic, Dani Ceballos und Marcos Llorente verlassen den Verein.
Der FC Barcelona gibt sich als amtierender Meister keine Blöße und rüstet weiter auf. Antoine Griezmann und Frenkie de Jong stehen an der Spitze der katalanischen Transfers. Weitere kleine Verstärkungen kommen durch Neto, Emerson und Cucurella in Barcelona an.
Jasper Cillessen, Andre Gomes, Paco Alcacer und Denis Suarez verlassen den Verein. Die Leihe von Kevin-Prince Boateng endet ebenfalls.

Ausblick

Der FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid werden um die Meisterschaft kämpfen, während der FC Valencia, FC Sevilla und Real Sociedad um den verbleibenden Champions League Platz kämpfen werden. Der FC Getafe, Athletic Bilbao und Real Betis haben eine Chance auf einen Europa League Platz.
Am anderen Ende der Tabelle wird es für die drei Aufsteiger, Real Valladolid und DU Levante eng werden.

Fazit

Mallorca und Granada werden aufgrund zu geringer Investitionen direkt wieder absteigen. Osasuna schafft es, die Klasse zu halten, dafür muss Valladolid weichen. Betis Sevilla und Valencia sichern sich die Europa League Startplätze, Bilbao muss auf Platz sieben in die Qualifikation. Neben den drei großen Teams schafft es Sevilla auf Platz vier in die Champions League. Platz drei geht an Atletico Madrid, die mit den Monstertransfers von Real und Barcelona nicht mithalten können. Trotz der Rückkehr Zidanes und Hazard schafft es Barcelona erneut, die die Liga zu gewinnen. Griezmann und de Jong machen den Unterschied.

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