Serie A: Nächster Titel für Ronaldo oder können Mertens & Co. überraschen?

Nach dem Transfercoup im Sommer 2018 hat Juventus Turin wie erwartet erneut die Serie A gewonnen und Cristiano Ronaldo einen weiteren Titel beschert. Neapel, die Hauptstadtclubs und die Mailänder stehen aber in den Startlöchern.
Den FC Empoli, Frosinone Calcio und Chievo Verona standen am Ende der letzten Serie A Saison als Absteiger fest.
Brescia Calcio, Hellas Verona und US Lecce sind dafür aufgestiegen und dürfen in dieser Saison ihr Glück in Italiens höchster Spielklasse versuchen.
Um nicht nur auf ihr Glück vertrauen zu müssen, haben vor allem Verona und Brescia mit Transfers nachgeholfen. Jesse Joronen, Florian Aye und Jhon Chancellor hat Brescia eingekauft, Pawel Dawidowicz, Samuel Di Carmine und Mohamed Fares sind die wichtigsten Neuzugänge für Verona. Lecce hat Romario Benzar und Yevhen Shakov neu verpflichtet, allerdings deutlich weniger ausgegeben als die beiden Mitaufsteiger.
Für alle drei Teams gab es keine bedeutenden Abgänge.
Genua, das in der letzten Saison auf dem 17. Tabellenplatz gerade so dem Abstieg entgangen ist, hat tief in die Taschen gegriffen und mit Sturaro und Favilli zwei wichtige Spieler verpflichtet. Der argentinische Innenverteidiger Romero wurde an Juventus verkauft, jedoch wieder an Genua ausgeliehen. Ebenso der Torwart Radu, der an Inter verkauft wurde.
SPAL konnte Petegna von Bergamo verpflichten, Udinese musste Meret an Neapel abgeben.
Sassuolo verkaufte Politano an Inter, Sampdoria konnte Audero und Jankto einkaufen, musste aber Andersen an Lyon abgeben.
Lazio kaufte Lazzari für 18 Millionen von SPAL ein, der FC Turin verstärkte sich mit Simone Zaza und Ola Aina. Dafür wurde Niang verkauft. AS Rom kaufte Spinazzola, Lopez, Cristante und Diawara ein, Manolas, Pellegrini und El Sharaawy wurden abgegeben. Neuer Trainer wird in der kommenden Saison Paulo Fonseca sein.
Nachdem der AC Mailand aufgrund von Financial Fairplay Regeln aus der Europa League ausgeschlossen wurde, will der Verein erneut angreifen. Dafür wurde Franck Kessie fest verpflichtet, Rafael Leao und Theo Hernandez laufen auch bald im San Siro auf. Statt Gennaro Gattuso sitzt Marco Giampaolo in der nächsten Saison auf der Trainerbank. Auch der Stadtrivale Inter konnte kräftig einkaufen. Lazaro wurde von Hertha Berlin verpflichtet, Politano und Barella sind ebenfalls neu im Kader. Auch der neue Trainer des Teams, Antonio Conte, kann neue Impulse geben.
Atalanta Bergamo, der überraschende Dritte der letzten Saison, hat sich durch Luis Muriel und Ruslan Malinkovsky verstärkt. Franck Kessie und Bryan Cristante wurden verkauft. Der SSC Neapel hat mit Manolas, Meret und Elmas drei hochkarätige Neuzugänge zu vermelden. Diawara und Vinicius wurden verkauft.
Der Meister hat auch die größten Spendierhosen an. 85 Millionen Euro für Matthjis de Ligt, 26 Millionen für Cristian Romero und 22 Millionen für Luca Pellegrini, das ist die Bilanz von Juventus Turin in diesem Sommer. Leonardo Spinazzola und Emil Audero sind die wichtigsten Abgänge. Auf den Erfolgstrainer Allegri folgt der bei Chelsea gescheiterte Mauricio Sarri.

Ausblick

Florenz, Cagliari, Parma und Genua werden gegen den Abstieg spielen müssen, ebenso wie die drei Aufsteiger.
Sampdoria, der FC Turin, Lazio und Atalanta Bergamo kämpfen um die Europa League Plätze, während Inter und AC Mailand, AS Rom, Neapel und Juventus um die Champions League Plätze buhlen werden.

Fazit

Juventus hat nach wie vor den stärksten Kader der Liga und mit de Ligt als neuen defensiven Anker werden die Turiner erneut Meister werden.
Neapel und Inter Mailand sichern sich die verbleibenden Champions League Plätze, der AC Mailand muss in die Qualifikation. Bergamo und Lazio sichern sich die zwei Europa League Startplätze, Sampdoria muss in die Qualifikation.
Verona und Brescia schaffen es, die Klasse zu halten. Dafür muss Lecce gemeinsam mit Florenz und Parma den Gang in die zweite Liga antreten.

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